Gestern Abend kam Konstantin Kuhle, unser prominentes Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion aus Niedersachsen, zu uns nach Tostedt. Im Kastanien Café & Grill konnte die FDP Tostedt mit Nicole Hövelmeyer, unserer Vorsitzenden, nicht nur Ingmar Schmidt, den hiesigen liberalen Bundestagskandidaten und Konstantin Kuhle begrüßen, sondern auch viele Gäste, die den Saal gefüllt hatten.
Ingmar Schmidt richtete in seinem Statement zuerst den Blick auf die Notwendigkeit liberaler Politik im Wirtschaftsleben. Als Unternehmer weiß er wovon er spricht, Bürokratie und Unklarheit bei der politischen Richtung aus Berlin, dann fällt es schwer, sich wirtschaftlich zu behaupten. Konstantin Kuhle konzentrierte sich in seinem Beitrag zunächst auf die Ereignisse in Berlin seit Aschaffenburg und dem Vorstoß von Merz. Er legte überzeugend dar, was ihn dazu bewogen hatte, sich an den Abstimmungen zu beteiligen bzw. nicht daran zu beteiligen. Er kritisierte deutlich das Verhalten von Merz, ohne Bemühen um eine gemeinsame politische Position der demokratischen Mitte sich in diese Woche gestürzt zu haben. Er verwies darauf, dass gerade die FDP sich noch bemüht habe, mit der Rückverweisung des Gesetzesentwurfs in den Innenausschuss der demokratischen Mitte die Chance zu geben, ein klare Signal gerade auch gegen die AfD zu senden, deren feixendes Verhalten im Bundestag unerträglich war.
Konstantin Kuhle verstand es im Verlauf seines lebendigen Vortrags den liberalen Wahlkämpfern vor Ort Tipps zu geben, wie man den üblichen Vorhaltungen gegenüber den Liberalen begegnen sollte. Im Zentrum stand dabei die Bedeutung der Wirtschaftspolitik als Motor für Lebenschancen und Sicherung des Wohlstands. Auch er nahm die Rolle der Bürokratie in den Blick und mahnte, den Datenschutz so zu gestalten, dass Daten, die vorhanden sind, auch verfügbar sind für beteiligte Behörden, denn nur so könne verhindert werden, was sich bei den Attentaten an Behördenversagen gezeigt habe. Datenschutz müsse dort ansetzen, wo die Frage zu stellen ist, braucht der Staat diese Daten wirklich.
Nach über zwei Stunden, angerundet mit Fragen aus dem zahlreichen Publikum, konnte Nicole Hövelmeyer beiden Kandidaten ein kleines Geschenk aus ihrer privaten Honigproduktion mit auf den Weg geben.

